Leg das ruder erst aus der Hand,                                     wenn das schiff an land ist!

Artikel in Zusammenarbeit mit Asviva (enthält Werbung)

Laufen, Schwimmen, Radfahren. Warum jetzt auch noch rudern, wurde ich gefragt, als ich Euch meine neueste Errungenschaft im HomeGym gezeigt habe.

Ganz einfach, weil es verdammt viel Spaß macht! Weniger einfach, weil es eine perfekte Ergänzung zum ganzeitlichen Ausdauer- und Krafttraining ist. Während ich beim Laufen und Radfahren hauptsächlich den Oberkörper, beim Kraulen Rücken und Arme trainiere, habe ich mit dem Rudern eine Möglichkeit gefunden, etwas für den ganzen Körper und die Ausdauer zu tun. 

Aber nochmal auf Anfang: 

Als ich 2013 eine hartnäckige Schleimbeutelentzündung im Hüftgelenk hatte, gab es kaum eine Sportart, die ich schmerzfrei ausführen konnte. Rudern gehörte dazu. Um fit zu bleiben, habe ich also regelmäßig das Rudergerät im Fitnessstudio okkupiert, später auch andere Geräte, aber dazu mehr im Artikel zum Thema Kraftsport.

Als das Laufen wieder ging habe ich dem Rudern den Rücken gekehrt und trotzdem bin ich begeistert, dass nun ein asVIVA Rower RA14 in meinem Sportkeller steht. Sei es nun, um am Tag nach einem LongRun den Kreislauf in Schwung zu bringen oder als Warm Up vor meinen Athletikeinheiten, ich liebe es, wie das Rudergerät mein Training ergänzt!

Wer selbst mit dem Gedanken spielt, sich eins anzuschaffen oder im Fitnessstudio die Gelegenheit hat, eines zu nutzen: Tut es!

60% der Energie beim Rudern werden vom Unterkörper erzeugt, der Rest kommt aus Rücken, Schulter und Trieps. Das der Rücken die Problemzone der meisten Menschen ist, wissen wir, aber gezieltes Rückentraining machen trotzdem die wenigsten. Mit Rudern stärkt ihr Euren Rücken ohne Gewichtstemmen oder nerviges Zirkeltraining. Da ein Herzfrequenzbereich von 120-140 leicht erreicht und gehalten werden kann (für die meisten Grundlagenausdauer), ist das Rudern ein optimales Training zur Verbesserung der Fitness und unterstützt auch Euer Lauftraining. Ein großer Vorteil: Es ist extrem gelenkschonend. Wenn ihr Probleme mit Knie oder Hüftgelenken habt, könnt ihr beispielsweise eine langsame Laufeinheit gegen ein Rudertraining ersetzen, um so die Gelenke für die fordernderen Einheiten zu schonen, und trotzdem das wichtige aerobe Training nicht zu vernachlässigen. 

Wer schon längst rudert, oder damit anfängt, sollte folgendes beachten:

Den Rücken gerade halten.

Die Füße fest auf die Fußhalter stellen und eine möglichst stabile Position finden.

Die Arme sollten nach vorne ausgestreckt aber nicht komplett durchgestreckt sein, wenn ihr den Griff haltet, dann rollt ihr nach vorne bis die Beine gebeugt sind.

Die Beine stoßen sich ganz fest ab, sodass ihr quasi nach hinten schwingt. Ab der Hälfte des Weges zieht ihr die Arme an den Körper heran.

Auch wenn ihr ganz hinten angekommen seid, sollten die Beine nicht komplett durchgestreckt sein.

Wenn ihr regelmäßig atmet, fällt es leichter im Rhythmus zu bleiben.

Was für mich auch neu war: Profis trainiere wohl mit Schlagfrequenzen von etwa 20/min. Es zählt hier also weniger Schnelligkeit als der eingestellte Widerstand und somit die Kraft, die ihr pro Schlag aufbringt.

Mein Rudergerät von Asviva arbeitet mit Magnetwiderstand und ist daher eine relativ kostengünstige Alternative. Es gibt auch Maschinen, die mit Windantrieb oder Wasserwiderstand (besonders gut für echte Ruderer) arbeiten. Magnetwiderstand ist aber für Anfänger geeignet, weil es einen runden Bewegungsablauf relativ easy macht, habe ich mir sagen lassen und bin damit auch vollkommen zufrieden.

Ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug in die Ruderwelt gefallen!

Wenn ihr Erfahrungen mit dem Rudern oder bestimmten Geräten habt, lasst doch gerne mal einen Kommentar da.

 

 

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