Laufbandliebe

Artikel enthält Werbung für das Laufband, welches ich nutze; Skandika, MArathon 8.0

Laufband laufen. Man liebt es, oder man hasst es.

Ich dachte nie, dass ich es mal wirklich lieben werde, und natürlich ist das Kilometer auf der Tretmühle abreißen nicht dasselbe, wie in der freien Natur auf Waldwegen die Vögel zu belauschen oder auf der Bahn Vollgas zu geben.

Trotzdem kann ich mir ein Leben ohne Laufband nicht mehr vorstellen.

  • Der Praktisch-Faktor
Es schüttet, stürmt oder schneit? Okay, nur die harten kommen in den Garten.
Ich bin aber ein Angsthäschen und morgens um fünf (ja, manchmal lässt sich das Training berufsbedingt nicht zu humaneren Zeiten durchführen) gehe ich nicht alleine in den Wald! Außerdem hat es schon was, wenn man auch im tiefsten Winter für ein kurzes, knackiges Training nur in Shorts und Shirt und nicht in drölftausend Schichten steigen muss. Immer wieder bekomme ich auf Instagram mit, wie Mütter Laufbänder feiern, weil man trainieren kann, wenn das Kind gerade im Bett schläft. Ich hab zwar keine Kinder, sehe den Sinn aber total!
  • Der Tempo-Faktor
Was für mich der Hauptgewinn ist?

Ich kann ein Tempo einstellen. Und das dann stur abreißen.

Ich bin ja Fraktion, gerne lange gemütlich laufen. Auch stundenlang. Aber Tempo? Puuuh. Tempotraining vermeide ich gerne, und wenn ich es draußen mache, fällt es mir oft schwer wirklich ein Tempo anzuschlagen, dass mich an die Grenzen bringt.

Auf dem Laufband hingegen kann ich die Pace einstellen (egal ob Tempodauerlauf oder Intervall) und dann muss ich einfach rennen. Das ist schon extrem gut weil extrem wirksam. Und das Gefühl danach- die Beine brennen, das Herz ist happy! Müssen wir nicht drüber reden.

  • Steigungen

Ein weiterer Punkt, der das Laufen auf dem Laufband einfach unfassbar effektiv macht, ist die Möglichkeit, mit Steigungen zu trainieren. Wenn ich sehe, was Florian Neuschwander da immer auf dem Laufband wegballert-Chapeau. Davon bin ich meilenweit entfernt. Trotzdem macht es Spaß, im Fahrtspiel oder beim lockeren Trainingslauf mal ein wenig mit der Steigung zu spielen. Und wenn Bergsprints auf dem Plan stehen, dann muss ich nicht unbedingt erst 7km bis zur nächsten Halde laufen, sondern kann nach Feierabend auch einfach direkt loskraxeln, und zwar im Sportraum. Das feier ich schon extrem.

 

Ihr merkt, ich würde das Laufband nicht mehr missen wollen und bin einfach nur super froh, sowas unterm Dach zu haben. 

Worauf ihr beim Kauf achten sollt?

Elektrischer Antrieb und Neigungsverstellung sollten schon sein, außerdem eine Lauffläche von 150x50cm Minimum und eine vernünftige Dämpfung. Wie immer im Leben ist Qualität nicht ganz billig. Weil ich immer wieder gefragt werde, ich bin mit meinem (Skandika, Marathon 8.0) wirklich sehr zufrieden und würde es immer weiterempfehlen, auch wenn das natürlich Werbung ist ;-)

 

Habt ihr Erfahrungen mit Laufbändern? Weicht ihr schonmal aus, Zuhause oder im Gym?

Ich bin gespannt von Euch zu lesen!

 

 

Kommentare: 0