husarenkrapfen

oder engelsaugen...oder ochsaugen...oder oder oder

Diese Plätzchen kennt wohl wirklich jeder in irgendeiner Form.

Egal wie man sie nun nennt, lecker sind sie immer. Wir machen eine Variante mit Haselnuss im Teig, das finde ich schmeckt noch etwas besser als die klassischen hellen Engelsaugen, die man meistens auf dem Plätzchenteller findet.

Aber nun zum Rezept:

150g weiche Butter in kleine Stücke teilen und mit  150g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz, 2 Eigelben verrühren. Dann 100g gemahlene Haselnüsse, 200g Mehl hinzugeben und alles verkneten.

Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und 2h in den Kühlschrank legen. 

Dann geht's weiter:

Der Teig wird zu dünnen Rollen geformt (viel Mehl an den Händen) und daraus kleine Scheibchen abschneiden. Die werden dann zu kleinen Kugeln geformt. Klein ist hier wirklich wichtig, die Dinger gehen richtig auf und wir wollen ja keine Engelsglubscher haben!

Die kleinen Kugeln werden mit Abstand auf ein Backblech gelegt (Abstand weil wie gesagt- die gehen auf). Dann mit einem Löffelstiel vorsichtig Löcher hineindrücken und ab in den Ofen damit. Und zwar für 12-15 min bei 200°.

Die Plätzchen müssen dann so richtig auskühlen. Sollten eure Löffellöcher etwas zugegangen sein, könnt ihr sie vorsichtig im warmen Zustand nachdrücken, dann ist der Keks noch weich.

Wenn alle Plätzchen kalt sind bestäubt ihr die Plätzchen mit Puderzucker und erhitzt 100g dunkles Johannisbeergelee. Dies muss dann in die Löcher, wer hätte das gedacht?! Dafür nutzen wir immer eine Bäckerspritztülle, ein Löffel oder ein Trichter tut es aber sicher auch.

Sind alle Löcher gefüllt muss das Gelee wieder fest werden. Einige Plätzchen erreichen diesen Zustand meist leider nicht, sie werden vorher gegessen :D